Für Vierjährige (4-7 Jahre): Winther® Viking Laufrad BikeRunner – „Maxi“

Laufrad Bild

Jedes Kind besitzt sein eigenes Tempo beim Lernen, das gilt auch für den Umgang mit Lauf- und Fahrrädern. Der Eine startet früher durch, ein Anderer später. Aus diesem Anlass bietet die etablierte dänische Marke Winther® ihr Viking BikeRunner Laufrad in zwei Varianten an.

Das hier vorgestellte größere Modell „Maxi“ wendet sich an Kinder zwischen 4 und 7 Jahren; eine etwas fortgeschrittene Altersgruppe, für die nicht all zu viele Angebote im Laufrad-Segment existieren.

Ziel ist es, jenen Kindern, die etwas später dran sind – und Entwicklungsunterschiede kommen einfach ganz normal vor –, eine auf sie zugeschnittene Spielmöglichkeit und Lernoption mit einem Laufrad anzubieten.

Die typischen Eigenschaften und der Anspruch des Winther® Viking Laufrads BikeRunnerTM „Maxi“ für 4-7 Jahre* im Detail.

Details: Spezielles Winther® Laufrad für Kinder im Alter ab 4 Jahren

Etwas später dran zu sein, das ist im Normalfall weder ein Makel noch ein Riesenproblem, sondern in vielen Bereichen gängige Normalität: Man denke nur an die unterschiedlichen Wachstumsgeschwindigkeiten in Hinblick auf Größe und Muskulatur bei Kindern. Auch die kognitive Entwicklungsdynamik und geistige Reife verwächst sich nicht selten erst in der Pubertät und schlussendlich im Erwachsenenalter.

Manche Kinder brauchen für einige Verhaltensweisen und Tätigkeiten etwas länger und fallen in Hinblick auf klassisches mobiles Kinderspielzeug mitunter aus den Altersempfehlungen des etablierten Marktes heraus.

Das muss aber nicht so sein: Die „Maxiversion“ des Viking Laufrads BikeRunnerTM ermöglicht auch etwas älteren Kindern ab vier Jahren den Einstieg in die Welt der Laufräder und bereitet sie passend auf ein späteres Fahrrad vor. Loslegen, wenn es soweit ist, darum geht es bei diesem Angebot.

Besonders motorisch noch etwas tapsige oder auch ängstliche Kinder profitieren von der großen Variante, da sie sich in einem auf ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnittenen Design langsam an die Beschleunigung und Kontrolle eines Laufrads gewöhnen können.

Weil sie aber noch nicht so schnell wie mit einem Fahrrad unterwegs sind, sinkt die Pannengefahr und die Kinder erlangen nach und nach mehr Zutrauen in sich und das Rad.

Abstimmung auf die gewählte Alterszielgruppe

Mit etwa 10 Kilogramm Gewicht zählt dieses Modell natürlich zu den schwereren Laufrädern und kann somit nur gut von Kindern um oder über 4 Jahre bewegt werden. Weniger Gewicht wäre unangebracht, denn die Jungs und Mädchen sollen den Winther® BikeRunnerTM ja kontrolliert und durchdacht bewegen und nicht umherschmeißen.

Die Eigenschaften des sehr stabilen und auch optisch vertrauenerweckenden Laufrads spiegeln die gängigen Kraftverhältnisse der anvisierten Zielgruppe wider. Jüngere Kinder unter vier Jahren scheitern daher mehrheitlich an dem für sie zu hohen Gewicht – für die Kleinen ist, wie erwähnt, die Mini-Variante* zu empfehlen.

Mühe gegeben hat sich der Hersteller Winther® bei der konsequent abgerundeten Form des BikeRunners: Kratzer sowie Stöße an Kanten sind durch die Formgebung so gut wie ausgeschlossen. Der gesamte bisher beschriebene Anspruch schlägt sich allerdings auch – im Vergleich zu vielen Laufrädern für jüngere Kinder – höheren Preis nieder.

Das Design selbst setzt auf große Stabilität und gute Kontrollierbarkeit, weist aber natürlich nicht so einen auffälligen „Stylefaktor“ wie jene Laufräder auf, die sich im Aussehen beispielsweise an Motorrädern orientieren.

Merkmale – Winther® Viking Laufrad BikeRunnerTM – „Maxi“:

  • Maße (LxB): 82×45 cm
  • Lenkerhöhe: 65 cm
  • Sitzhöhe: 42 cm
  • Gewicht: 10 kg
  • Alter: 4-7 Jahre

Nicht integriert sind allerdings eine Bremse sowie die Möglichkeit, den Sattel in der Höhe zu verstellen. Das ist ein Kritikpunkt, denn besonders ältere Kinder sollten sich an eine Bremse gewöhnen können, da sie am Fahrrad ja Pflicht ist.

Einstieg leicht gemacht – die Balance trainieren

Dennoch überwiegt insgesamt der positive und lobenswerte Anspruch, Kindern zwischen vier und sieben Jahren die etwas verzögerte Schulung der Balance und gleichzeitig ein positives Spielerlebnis zu ermöglichen.

Alle im Umgang mit dem „Maxi“-Laufrad absolvierten Bewegungen entsprechen den natürlichen körperlichen Fähigkeiten der Kinder.

Praktisch nehmen sie mit größeren Schritten Schwung auf, gleiten anschließend kurze Strecken und sprechen somit kontinuierlich Koordination, Balance und Gleichgewicht an.

Ganz ohne Angst haben zu müssen, denn das vertraute Gefühl von festem Boden unter den Füßen ist jederzeit durch das Ausstrecken der Beine wiederzuerlangen. Hier wird besonders deutlich, dass ein solches Laufrad eine prima Vorstufe zu einem Kinderscooter oder eben einem normalen Fahrrad darstellt – nicht nur in den ganz frühen Jahren.

Praktische Reinigung

Abschließend ist leichte Wartung zu erwähnen, der Gummisattel ist Wasser abweisend; Verschmutzungen durch Staub sind zudem leicht mit einem Schwamm zu entfernen, ohne dass man scharfe Reinigungsmittel verwenden müsste.

Fazit: Viking Laufrad BikeRunner – Version „Maxi“

Obgleich dieses Modell preislich sicher im ambitionierten Bereich zu verorten ist und somit eine abzuwägende Anschaffung darstellt, punktet es mit der guten Orientierung an der anvisierten Zielgruppe. Das Laufrad zählt trotz genannter Kritikpunkte (z.B. fehlende Bremse) zu den recht wenigen Laufrädern, welche auf die Bedürfnisse der Gruppe zwischen 4 und 7 Jahren zugeschnitten sind. Optimal für alle, die etwas länger benötigen, um mit Kinderrädern sicher umzugehen. Genau diesen jungen Menschen erlaubt das Modell „Maxi“ den späten und erfolgreichen Einstieg.

Aktueller Preis: EUR 222,00

Viking Laufrad BikeRunner

Viking Laufrad BikeRunner
7.8

Design/Optik

8/10

    Verarbeitung

    10/10

      Apassbarkeit

      7/10

        Sicherheit

        8/10

          Preis

          7/10

            Stärken

            • Bereitet das Fahrradfahren vor
            • Optimiert für Kinder von 4-7
            • Wasserfester Gummisattel
            • Kantenfrei

            Einschränkungen

            • Kostet mehr als Modelle für die jüngere Zielgruppe
            • Ohne Bremse
            • Keine Höhenanpassung