Das richtige Laufrad kaufen – Rat und Unterstützung

Sehr viele Laufräder unterschiedlicher Qualität und Machart sind auf dem Markt zu finden, sodass es sinnvoll ist, vor dem Kauf abzuwägen, was für Eigenschaften das neue Laufrad aufweisen soll.

Dabei variieren die aktuellen Modelle nicht nur im Preis, sondern zudem in der Ausstattung, dem Nutzen und der Zielgruppe.

Der folgende Ratgeber soll helfen, die Aufmerksamkeit auf wichtige und nützliche Eigenschaften ein Laufrads zu richten, um darauf basierend konkrete Vorstellungen zu entwickeln.

Tipps und Hinweise, um das richtige Laufrad zu kaufen.

Ratgeber: Hilfe und Infos beim Kauf eines Laufrads

Zunächst ist es sinnvoll, wenn die Eltern Modelle aussuchen, die zum Alter des Kindes passen. Je nach Zielgruppe unterscheiden sich die Laufwagen in Hinblick auf Design und Größe deutlich.

Es gibt kleine Modelle für ganz junge Kinder, aber auch größere Produkte, die mehrere Jahre zum Spielen genutzt werden können und das Fahrradfahren mit vorbereiten. Folgende Aspekte spielen eine Rolle:

  • Alter
  • Material
  • Höhenverstellbarkeit
  • Design und Farbe
  • Hersteller und Vertrauen
  • Sicherheit und Bremsen

Alter

Es macht in Hinblick auf die motorische Entwicklung einen großen Unterschied, ob das Kind drei Jahre alt oder erst um die 15 Monate.

Im zweiten Fall lernt es aktuell laufen, während sich Dreijährige sich im Allgemeinen schon gut bewegen können.

Die Hersteller geben meist konkrete Altershinweise mit auf den Weg, die man beachten sollte. Allgemein gilt, dass ein Laufrad nach ca. 24 Monaten eine sinnvolle Anschaffung darstellt.

Je nach individueller Entwicklungsgeschwindigkeit der Kinder kann dieser Zeitpunkt natürlich variieren, einige Modelle sind daher für deutlich jüngere Kinder konstruiert worden, hingegen sind Räder mit größeren 12-Zoll-Reifen meist ab einem Alter von ca. 36 Monaten sinnvoll.

Orientierungshilfe:

Material

Kinder spielen mitunter wild oder manchmal auch noch ungeschickt, das ist völlig normal. Sie befinden sich mitten in der Entwicklung und entdecken ihre eigenen Möglichkeiten gerade erst.

Daher sollte das Material des Laufrads stabil sein und auch Stöße vertragen, ohne zu splittern oder kaputt zu gehen. Die Qualität der Laufräder ist unter diesem Blickwinkel natürlich auch eine Frage des Preises. Je robuster und hochwertiger die Ausgangsmaterialien und die Verarbeitung, desto widerstandsfähiger die Kleinkindräder.

Einige Familien, die ihren Kindern den Bezug zur Natur vermitteln wollen, setzen zudem bewusst auf Laufrad-Holzmodelle.

Sind die Kinder noch sehr jung und um die zwei Jahre alt, empfehlen Ratgeber und Hersteller – normales Wachstum vorausgesetzt –, zu 10 Zoll Reifen zu greifen. Ab dem dritten Lebensjahr sind 12 Zoll Reifen und generell etwas größere Laufräder die richtige Wahl.

Bei der Frage nach dem richtigen Material für die Laufrad-Reifen (Luftreifen versus Kunststoff) hilft
dieser Artikel weiter.

Das passende Laufrad erkennt man in der Praxis daran, dass ein Kind in sitzender Position mit leicht gebeugten Beinen beide Füße solide auf dem Boden aufsetzen kann.

Kaufkriterium: höhenverstellbare Laufräder

Nicht nur das Alter des Kindes bestimmt die Anforderungen mit, auch seine Größe. Je nach Wachstumsverlauf kann ein Modell schnell zu klein werden, wer ein Laufrad kaufen will, sollte somit darauf achten, dass es in der Lage ist, „mitzuwachsen“.

Laufräder, deren Sattel und/oder Lenkstange sich in der Höhen verstellen lassen, begleiten die Wachstumsschübe und passen sich der neuen Größe an. Dadurch sind sie langfristig nützlich.

Nicht alle Laufräder bieten diese Möglichkeit an, sie wird in den Produktbeschreibungen aber im Normalfall betont. Mittlerweile lassen sich sogar viele Holzmodelle in der Höhe modifizieren.

Design und Farbe

Generell sollte das Design die Nutzung vereinfachen, damit das Kind gerne mit dem Laufrad spielt. Förderlich sind klare, für Kinder verständliche Formen und ein farbiges, aber nicht zu knallbuntes Design.

Bei Form und Farbe hat es sich als hilfreich erweisen, den Kindern einige Modelle als Bild zu zeigen und sie daraufhin nach ihrem Favoriten zu fragen. Fehlkäufe können so von vornherein vermieden werden.

Kinder reagieren meist explizit auf optische Reize und ihre Lieblingsfarben, meist bevorzugen sie fröhliche Farbtöne oder pfiffige Farbkombination.

Tipp: Die Eltern treffen ganz einfach eine Vorauswahl guter Modelle und beziehen den Nachwuchs, so er denn will, in den Kauf mit ein.

Hersteller und Vertrauen – Infos durch Kundenfeedback

Im Segment Kinderspielzeug decken viele namenhafte Hersteller den gesamten Produktbereich ab, sie sind dadurch ebenfalls bei den Laufrädern vertreten.

Manchmal kann es helfen, nach einer Marke zu suchen, mit dem man schon beim Kinderspielzeug oder etwa beim Kauf eines Lauflernwagens gute Erfahrungen sammeln konnte.

In Kombination mit den Kundenbewertungen kommen Eltern so zu einem informativen Ergebnis und können das Laufrad auf fundierter Basis kaufen.

Sicherheit und Bremsen

Einen ganz wichtigen Aspekt stellen die Sicherheitsfeatures dar: Bremsen helfen vor allem ungestümen und vergleichsweise kräftigen Kindern dabei, nicht zu schnell zu werden und reduzieren die Sturz- und Kippgefahr ganz erheblich.

Stabilität und Bruchfestigkeit sind eigentlich selbstverständlich. Wird in Rezensionen diesbezüglich von Problemen damit berichtet, markiert dies ein Ausschlusskriterium.

Aber auch Extras wie große Trittflächen oder gepolsterte Griffe erleichtern den Kinder den Umgang mit ihrem Laufrad.

Produkte mit diesen Eigenschaften werden bei den Analysen explizit empfohlen. Die im Artikel genannten Ratgeber-Aspekte werden in der Testrubrik zur Bewertung der Laufräder als Kriterien herangezogen.

Ratschlag zum Thema Laufdreirad

Besonders wackelige Kinder profitieren übrigens von extra kippsicheren Angeboten wie einem Laufdreirad. Diese Gattung kann als sinnvolle Vorstufe oder Alternative zu einem Laufrad gesehen werden.

Den Laufrad Ratgeber als Ideenhilfe nutzen

Fazit: Ein Laufrad stellt eine sinnvolle, aber auch zu planende Anschaffung dar, die sich an den Kindern und ihrem aktuellen Entwicklungsstand orientieren sollte. Aspekte wie Design, Farbe, Größe, Material, Extras und vor allem die Sicherheitsfeatures helfen bei der Auswahl eines passenden und qualitativ guten Modells, das den Kindern Spaß bereitet und sie beim Spiel motorisch und kognitiv fördert.